Der
Verein Grenzenlos e.V. gründete sich im Jahr 2005 und ist ein Bündnis
von Einzelpersonen, Arbeitsgruppen und Initiativen, die sich zum Ziel
gesetzt haben über verschiedenen Initiativen wie Seminare, Tagungen,
Austauschbegegnungen, sportliche Aktivitüten und gemeinsame Feste in
Nachbarschaft und Kiez Vernetzung und ein solidarisches Miteinander zu
fördern.
Grenzenlos e.V. versteht sich als Vernetzungsstruktur, die einen
Austausch von Menschen und Gruppen mit verschiedenen Fähigkeiten,
Bedürfnissen und einer unterschiedlichen Sozialisation ermöglicht und
gegenseitige Unterstützung sowie ein gemeinsames solidarisches Handeln
fördern will.
Dazu organisiert Grenzenlos e.V. Seminare, Vorträge und Feste um in
Austausch mit Einzelpersonen und interessierten Gruppen zu treten und
die vorherrschende Isolierung und Vereinzelung zu durchbrechen.
Ziel des Vereins ist sowohl die Eigenverantwortung Einzelner als
auch die Selbstermächtigung von Initiativen und Basisorganisierung zu
fördern um der Lethargie und Politikverdrossenheit entgegen zu wirken.
Wir wollen Vertrauen schaffen, über die Möglichkeiten der Verbreitung
von Selbstorganisation diskutieren und Raum zum Ausprobieren gewähren.
Ziel ist es des Weiteren durch die Beschäftigung mit der jüngsten
Geschichte eine Auseinandersetzung um herrschende Mechanismen von
Ausgrenzung in jeglicher Hinsicht (ob sexistisch, rassistisch oder
durch Armut) anzustoßen oder zu vertiefen.
Grundlage des Austausches sind Solidarität und internationale Völkerverständigung. Der Austausch mit anderen Kulturen und Menschen aus anderen Ländern trägt nicht nur zum Verständnis für die Situation der anderen bei, sondern vor allem auch zu Erkenntnissen über die eigene Lebenswelt. Im direkten Austausch werden Gemeinsamkeiten deutlich und durch einen intensiven Kontakt wird eine Diskussion über unterschiedliche Problemlösungsansätze und -praxen möglich.
Grenzenlos e.V. strebt dabei einen beidseitigen, gleichberechtigten Austausch mit Menschen und Organisationen weltweit an, in denen auf der einen Seite auf die Ausbeutung der so genannten Peripherie durch die Industrienationen hingewiesen und auf der anderen Seite Einblicke in das Leben im reichen Land Deutschland vermittelt wird.
Seit längerer Zeit werden enge Kontakte mit PartnerInnenorganisationen in Frankreich, der Schweiz, Spanien, Indonesien und verschiedenen Ländern Südamerikas, mit den Schwerpunkten interkulturellem Lernen und politischer Bildungsarbeit, gepflegt. Die dabei entwickelten Projekte werden direkt mit regional aktiven Gruppen in den jeweiligen Ländern organisiert.
Neben Bildungsveranstaltungen zu sozialen, gesellschaftlichen und politischen Fragen mit ReferentInnen aus den jeweiligen PartnerInnenlädern, sind auch eine Reihe von internationalen Begegnungsprogrammen auf bilateraler wie multilateraler Ebene geplant. Alle Projekte sind stets verbunden mit der praktischen Unterstützung von sozialen Projekten in den Regionen.